Lesen Sie hier aktuelle Presseberichte rund um das barrerefreie Bad

Warum Franziska van Almsick sich gerade jetzt eine Wanne mit Tür wünscht (22. Mai 2018)

Baden! Allein das Wort sorgt für gute Sommerstimmung und weckt die Sehnsucht nach Urlaub und einem Sprung in den Pool. Die einstige Weltklasse-Schwimmerin Franziska van Almsick muss sich damit noch gedulden. Eine Knieverletzung hält die Badbotschafterin der VDS derzeit von sportlichen Aktivitäten ab und verkompliziert das Leben – auch im Bad.

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www.gutesbad.de/blog/ein-hoch-auf-ein-bad-ohne-barrieren/

Aktion barrierefreies Bad

Am Gemeinschaftsstand der VDS und des ZVSHK bei der Messe „IFH/Intherm“ in Halle 7A.006 erfahren Sie alles rund um die Aktion Barrierefreies Bad! Informieren Sie sich über Fördermöglichkeiten, planen Sie an einem Internetterminal Ihr Bad und erfahren Sie von der Bad-Akademie, wie das barrierefreie Bad von morgen ausgestattet ist.

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Ein barrierefreies Bad als Herzenswunsch, Neusiedel am See

Bianca Nemeth leidet an einer Muskelerkrankung. Ein behindertengerechtes Badezimmer würde ihr den Alltag erleichtern. Als Bianca Nemeth sechs Jahre alt war, stellten die Ärzte bei dem Mädchen eine Krankheit mit dem Namen Muskeldystrophie fest. Eine folgenschwere Diagnose. Heute ist Nemeth 29 Jahre. Seit etwa einem Jahr ist sie nicht mehr in der Lage selbstständig zu gehen.

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Sicherheit im Bad mit Komfort und Stil

Ist mein Badezimmer für das Alter gerüstet?

Diese Frage stellt sich oft erst dann, wenn die benötigte Gehhilfe nicht durch die Tür passt, das selbstständige Aufstehen nach dem Toilettengang beschwerlich wird oder das Ein- und Aussteigen beim Baden ohne fremde Hilfe nicht mehr möglich ist. „Wer ein neues Bad plant, der sollte jetzt schon an später denken“, empfiehlt Peter Küpper, Pressesprecher vom badteam Bonn-Rhein-Sieg, einem Zusammenschluss von 18 regionalen Fachhandwerkern. Ein rutschfester Bodenbelag und eine schwellenfreie Dusche können ohne große Zusatzkosten von vornherein eingeplant werden.

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Selbstbestimmt leben im Alter

Barrierefreies Bad: Für ein selbstbestimmtes Leben vorsorgen

Aktuell sind in Deutschland nur rund 500.000 Wohnungen barrierefrei ausgestattet. Laut Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) werden aber bereits im Jahr 2020 fast 2,5 Millionen dieser Wohnungen benötigt. Denn laut einer Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2012 wollen 89 Prozent der über 60-Jährigen in den eigenen vier Wänden alt werden. Einen Anlass für rechtzeitiges Handeln sieht trotzdem nur ein Viertel der Befragten.

Meist kommt es erst aufgrund eines Notfalls zu altersgerechten Umbaumaßnahmen im Bad. „Wir sind leider noch weit davon entfernt, dass eine barrierefreie Wohnung als Altersvorsorge gesehen wird“, weiß Manfred Stather, Präsident des Zentralverbandes Sanitär Heizung und Klima (ZVSHK). „Denn Barrierefreiheit ist nicht gleichzusetzen mit Pflegebedürftigkeit. Sie heißt vielmehr, Menschen in jeder Lebenssituation ein selbstbestimmtes und uneingeschränktes Leben zu ermöglichen“, so Stather.

Selbstbestimmtes Wohnen im Alter darf daher kein Luxusgut sein und an finanziellen Mitteln scheitern. Zumal auch der Staat davon profitiert: Wie das Eduard-Pestel-Institut ermittelte, würde der barrierefreie Umbau von 100.000 Wohnungen die Pflegekassen um rund zwei Milliarden Euro entlasten.

Wohnexperten raten dazu, den Umbau zum barrierefreien Wohnraum stets im Bad zu beginnen - denn hier ist es den meisten besonders unangenehm, auf Hilfe angewiesen zu sein. Erster Ansprechpartner für eine Badsanierung ist der SHK-Fachbetrieb vor Ort. Die Profis kennen sich bestens aus: Allein 2012 haben sie bundesweit fast 200.000 Bäder altersgerecht saniert.

Quelle: Kreiszeitung Wochenblatt

Forum wirbt für barrierefreies Bauen

Das Demografiestrategische Forum hat eine Broschüre herausgebracht, die auf die Vorteile altersgerechter Wohnungen hinweist.

BAD SÄCKINGEN. Ein kleiner Absatz vor der Dusche; eine Zwischenetage im Haus, mit Ausblick den Hang hinab; drei Treppenstufen zur Eingangstür – für junge Bauherren ist das kein Problem. Wie aber verhält es sich 40 Jahre später? Das Demografiestrategische Forum (DSF) in Bad Säckingen hat sich der alternden Gesellschaft angenommen. Es rät Hausbauern, an die Zukunft zu denken, um vielleicht ein paar Jahre länger im altersgerechten Eigenheim leben zu....

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Definition von barrierefrei und barrierearm

Barrierefrei hat nichts mit Alter oder Behinderung zu tun.

Barrierefreiheit bedeutet eine Gestaltung der baulichen Umwelt, also von Häusern und Wohnungen, die Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglicht diese zu nutzen, ohne zusätzlich einen Nachteil zu erfahren. Dazu gehören auch Informationsangebote, Kommunikationsmittel und andere Dinge die im üblichen Alltag auftauchen. Was dies im Einzelnen bedeutet, ist für den Wohnungsbau in der DIN 18040-2 genau definiert. Das Regelwerk legt einen Mindeststandard fest, damit sich ein Rollstuhlfahrer oder anderweitig behinderter Mensch in der Wohnung frei bewegen kann.

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Barrierefrei Wohnen: Tipps und Kniffe zum Umbau

Demografie-Strategisches Forum sammelt Infos.

Fragen, die man sich in jungen Jahren noch nicht stellt: Kann ich auch im Alter noch in meinem Haus weiterleben? Sind die Räume der Wohnung barrierefrei und rollstuhlgerecht? Themen, denen man sich zu Zeiten des demografischen Wandels immer stärker zuwenden muss. Gerade wenn der Neubau eines Hauses oder ein Umbau in Planung ist. Das Demografie-Strategische Forum (DSF) hat sich bereits kurz nach seiner Gründung Gedanken darüber gemacht. Und jetzt, nach einem Jahr Arbeit, haben sie eine Broschüre herausgebracht, die sowohl privaten Bauherren, aber auch Architekten oder Baurechtsämtern und Baugenossenschaften als Informationsgrundlage dienen, aber auch an deren Kunden weitergereicht ...

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Mit dem i-swim ins Wasser tauchen!

„Behindert ist man nicht, behindert wird man“,

steht auf einem kleinen Flyer, den Martin Strasser nach einem Pressegespräch im Büro der Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik verteilt. Der Slogan passt zum Inhalt des Gesprächs, das auch dem Sehenden die Augen öffnete für das, was wir im Alltag sonst kaum wahrnehmen: Barrieren aller Art, die für Menschen mit einem Handicap unüberwindlich und sogar gefährlich sein können.

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Nachhaltig vom Bad bis zur Fassade

Sanitärinnung: Barrierefreiheit sollte keine Frage des Alters sein - Blech sorgt für schicke Außenhülle

Heizung, Bad, Dach heißen die Schwerpunkte der Innung Sanitär, Heizung, Klima auf der diesjährigen Baumesse Chemnitz. "Die beteiligten Innungsbetriebe stellen die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten in den Bereichen nachhaltiges Sanieren und Renovieren vor", sagt Jürgen Kirsten.

Frühzeitig an Umbau denken! Der Innungsobermeister weiß aus den Messepräsentationen der vergangenen Jahre und vielen Gesprächen mit seinen Kunden, wie hoch der Informationsbedarf gerade in diesen beiden Bereichen ist. Beispiel Barrierefreies Bad: "Viele Menschen verbinden mit dem barrierefreien, altersgerechten Bad nach wie vor eine....

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FÖRDERUNGEN FÜR BARRIEREFREIES BAUEN

Wer hilft Ihnen, Ihr Zuhause für die Zukunft fit zu machen?

Barrierefreies Bauen das klingt zunächst nach einer großen Herausforderung, nicht wahr? Die Meisten denken dabei an Alter und Krankheit, falsch gedacht!

Es gibt jede Menge schöne, ästhetische Baumaßnahmen und Einrichtungen. Man denke zum Beispiel an breitere Türen oder den Hauseingang mit Podest statt Treppen, dieser ist für junge Familien mit Kinderwagen wesentlich komfortabler als Treppen. Genau so schlängelt sich barrierefrei wohnen durch den ganzen Wohnraum.

Interessant dabei ist, dass dieser Komfort auch noch bezuschusst wird. Genau dafür gibt es In Deutschland zahlreiche Subvetionsmöglichkeiten, die Ihnen dabei helfen, Ihr Zuhause nicht nur schöner, sondern auch sicherer und komfortabler zu gestalten.
Mit den richtigen Förderungen lässt sich das verwirklichen.

Bundesweite Fördermöglichkeiten

Die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet im Auftrag des Bundes zwei zentrale Förderprogramme an, die Ihnen bei barrierefreien Bauen und Umbauten helfen können:

  1. Investitionszuschuss „Barriere-Reduzierung“ (455-B):
    Klingt trocken, ist aber sehr nützlich. Bis zu 6250,– Euro können Sie hier erhalten das sind 12,5 % der förderfähigen Kosten. Egal, ob Sie nur eine Einzelmaßnahme planen oder Ihr Haus komplett barrierefrei bauen möchten, hier gibt es finanzielle Unterstützung. Seit dem 20. Februar 2024 ist dieses Programm auch wieder verfügbar. Mehr Infos finden Sie auf der Seite der KfW:
    www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Altersgerecht-Umbauen-455
  2. Kredit „Barrierefrei Umbauen“ (159):
    Wenn es etwas mehr sein darf, können Sie hier bis zu 50 000 Euro pro Wohneinheit erhalten und das zu zinsgünstigen Konditionen. Perfekt, wenn der Umbau größer ausfällt und Ihr Budget geschont werden soll. Hier gibt’s weitere Infos:
    www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Altersgerecht-Umbauen-159

Wichtig: Der Antrag muß unbedingt VOR Beginn der Bauarbeiten gestellt sein.

Regionale Unterstützung  Länderförderungen
Nicht nur der Bund, auch viele Bundesländer haben eigene Programme, um barrierefreies Wohnen zu fördern. Hier sind einige Beispiele, die zeigen, was in den verschiedenen Regionen Deutschlands möglich ist:

Bayern
Hier können Sie bis zu 10 000 Euro erhalten, wenn Sie Ihr Zuhause barrierefrei bauen oder umbauen sei es ein Eigenheim oder eine Mietwohnung. Die Förderung ist einkommensabhängig, aber wenn alles passt, gibt es zinsfreie Darlehen für den Bau und Umbau wie z. B. den Einbau von barrierefreien Bädern.

Nordrhein-Westfalen
In NRW gibt es ebenfalls bis zu 10 000 Euro Zuschuss, und das Beste: Hier können Sie bis zu 50 % der Kosten für barrierefreie Maßnahmen zurückerhalten.

Baden-Württemberg
Auch hier unterstützt das Land barrierefreies Bauen und Umbauen, allerdings abhängig von den durchgeführten Maßnahmen. Das bedeutet, je größer das Projekt, desto höher die Förderung.

Hessen
Hessen bietet das Programm „Altersgerecht bauen“  ähnlich wie auf Bundesebene. Bis zu 10.000 Euro und maximal 50 % der Kosten werden hier übernommen.

Niedersachsen
D
as Bundesland bietet zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für barrierefreie Bauten und  Umbauten  alles im Rahmen des Programms „Wohnraumförderung Niedersachsen“.

Sachsen
Sachsen ist besonders großzügig und fördert Sie mit bis zu 20 000 Euro, wenn Sie im Rahmen des Programms „Mehrgenerationenwohnen und Häuser“ barrierefreie Maßnahmen umsetzen.

Beachten Sie, dass die Bedingungen sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden und oft spezielle Voraussetzungen gelten, wie Einkommensgrenzen oder technische Anforderungen.
Eine vertiefende Recherche ist empfehlenswert!

Weitere interessante Möglichkeit
Sollten Sie oder jemand in Ihrem Haushalt eine Pflegestufe haben: Die Pflegekassen fördern barrierefreie Einzelmaßnahmen mit bis zu 4000 Euro. Hier müssen Sie einen Antrag stellen, der dann vom Medizinischen Dienst geprüft wird. Klingt kompliziert? Manchmal ja, aber es lohnt sich, denn die finanzielle Unterstützung kann eine große Hilfe sein.

Die besten Anlaufstellen für  Förderungen

Bevor Sie mit der Planung beginnen, gibt es einige wichtige Stellen, die Ihnen helfen können, den Überblick zu behalten und sich durch den Dschungel der Fördermöglichkeiten zu navigieren:

  1. KfW-Website: Ihre erste Anlaufstelle, um sich über die bundesweiten Programme zu informieren.
  2. Landratsämter und Stadtverwaltungen: Für regionale Förderungen sollten Sie bei Ihrer örtlichen Verwaltung nachfragen.
  1. Wohnberatungsstellen: Hier erhalten Sie fachkundige Beratung zu Umbauten und Förderungen.
  2. Pflegekassen: Falls bei Ihnen oder in Ihrem Haushalt Pflegebedarf besteht, können Sie hier finanzielle Unterstützung beantragen.
  3. Architekten:innen und Handwerker:innen: Diese sind oft gut informiert über aktuelle Förderprogramme und wissen, wie Sie das Beste aus Ihrem Bau und Umbau herausholen können.
  4. Verbraucherzentralen: Diese bieten unabhängige Beratung und helfen Ihnen, den Förderdschungel zu durchblicken.
  5. b-systems: auch telefonische Fachberatung in vielen Belangen
    www.b-systems.net

Gute Planung ist entscheidend

Es ist empfehlenswert, sich vor dem Start umfassend beraten zu lassen und danach entsprechend zu planen. Im Badbereich stehen Ihnen Fachleute von b-systems gerne zur Verfügung.
Es gibt viele Möglichkeiten, und die Förderlandschaft ist ebenso wechselhaft wie vielfältig. Nehmen Sie sich die Zeit und stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Antrag VOR Baubeginn einreichen dies ist entscheidend, um die Förderfähigkeit zu sichern.

So steht Ihrem barrierefreien Wohnraum hoffentlich nichts mehr im Weg!